Thailand

Auf unserer sieben monatigen Reise durch Süd-Ost Asien war Thailand unser erstes Land.

Wir waren im September in Thailand unterwegs und es war wetter- technisch 1A!

Das war unsere Route

  1. Bangkok
  2. Phuket
  3. Chiang Mai
  4. Chiang Rai
  5. Tonsai Beach
  6. Krabi
  7. Phuket

Budget pro Tag in Thailand

Wir haben uns für Thailand ein Budget für 40 Euro pro Tag für 2 Personen gesetzt. 20 Euro in etwa für Hotels und 20 Euro für Essen und Trinken, Transport und Eintritte. Die Flüge sind aus dieser Berechnung allerdings ausgeschlossen, diese haben wir vorab als Paket gebucht. Insgesamt haben wir in Thailand 1221,66€ ausgeben, was 42,12 € pro Tag entspricht.

Allgemeine Tipps für Thailand

Thailand ist mittlerweile touristisch sehr gut erschlossen und hat einiges zu bieten, für diejenigen die zum ersten mal als Backpacker unterwegs sind, ist Thailand ein guter Start. Man trifft an jeder Ecke Einheimische die gut englisch sprechen können und einem weiterhelfen. Außerdem lassen sich Busse und Züge einfach online finden und sogar buchen, schaut hierfür bei 12goasia.com vorbei. Wer ein paar Euro sparen will, sollte die Tickets allerdings bei den Anbietern direkt buchen, gerade in Thailand ist dies auch online möglich.

Ihr werdet in Thailand definitiv vielen anderen Backpacker begegnen und eventuell auch manche Ausflüge gemeinsam bestreiten. Durch die hohe Zahl an Touristen steigen allerdings auch die Preise, auch der thailändische Baht, die hiesige Währung hat davon stark profitiert und so ist vieles wesentlich teurer als vor 4 Jahren, bei unserem ersten Besuch in Thailand.

Trotzdem gibt es natürlich Tipps und Tricks wie ihr etwas Geld sparen könnt. Wie in allen anderen asiatischen Ländern sollte ihr euch die Taxi App Grab herunterladen, mit der App vereinbart ihr einen Festpreis, habt keine Verständigungsprobleme und keine nervigen Preisverhandlungen mit den Fahrern um auf den gleichen Preis zu kommen.

Auch beim Essen lässt sich sparen, 7-elevens gibt es an jeder Straßenecke, dort könnt ihr für wenig Geld etwas warmes zum Essen kaufen, zum Beispiel diverse Sandwichs. Wer auf Streetfood zurück greift kann definitiv sehr viel Geld sparen, schaut euch die Stände einfach gut an und wenn euer Gefühl gut ist könnt ihr dort sehr lecker und preiswert schlemmen.

Bangkok

In Bangkok war ich nun schon zum zweiten mal in meinem Leben. Beim ersten mal hat es mir überhaupt nicht gefallen und genau so war es auch diesmal 😀 Diese Stadt ist super hektisch und viel zu voll.

Mit einem Taxi (via GRAB) von A nach B zu kommen dauert stunden. Es ist Stau so weit das Auge reicht. Leider kommt man aber mit den Öffentlichen nicht überall hin. Die Bahn fahrt nur in wenige Richtungen.

Eine super Alternative, welche dazu auch noch sehr sehr preiswert ist ist das Boot. Entlang des Chao Praya Fluss gibt es zahlreiche Haltestellen. Wartet dort einfach auf das nächste Fähren-Schiff, das dauert in der Regel maximal 10 Minuten, die Routen der verschiedenen Schiffe findet ihr hier. Die Sehenswürdigkeiten in Bangkok liegen größtenteils am Fluss entlang.

Sehenswürdigkeiten Bangkok

Trotzdem haben wir natürlich die ein oder andere Sache unternommen in Bangkok um unseren kurzen Aufenthalt dort mit Aktivitäten zu füllen

Khoa San Road

Die Khoa San Road ist eine Backpackerstrasse in Bangkok, die eine Art Partymeile darstellt. Es gibt dort neben vielen Bars auch Streetfood und kleine Geschäfte an denen man sich Kleidung und vor allem Krims Krams kaufen kann. Wir sind abends durch die Straße geschlendert und haben dort gegessen und in einer Bar den Abend ausklingen lassen.

Wat po Tempel

Der Tempel „Wat Po“ ist bekannt durch den riesen goldenen Buddha welcher im innen liegt. Der Eintrittspreis ist allerdings mit ca. 6€ meiner Meinung nach ganz schön happig. Da gibt’s andere Tempel in Thailand die teils sogar for free sind und dem in Bangkok in nichts nachstehen.

Drinnen gibt es mehrere Trinkwasser- Stationen, das fand ich ganz nett.

Wie in allen Tempeln muss man regelmäßig die Schuhe ausziehen, daher empfehle ich FlipFlops.

Ghost Tower

In Bangkok steht ziemlich zentral in der Stadt der sogenannte Ghost Tower. Das Bauprojekt war ursprünglich als Hotel geplant wurde aber nie fertiggestellt.

Wer auf Abenteuer steht oder ganz oben ein spektakuläres Bild machen möchte muss sich auf einen ca. 2 stündigen Weg gefasst machen. Einige Stockwerke zerfallen inzwischen und somit sollte man sehr sehr vorsichtig sein.

Der Tower wird Tag und Nacht von Wachpersonal bewacht. Diese sind allerdings gegen einen kleinen Betrag gerne bereit euch hoch zu lassen.

Wir haben es damals nicht gemacht – aus zeitgründen und ich bereue es. Googelt doch mal – ihr werdet erstaunt sein was für atemberaubende Bilder dortoben schon entstanden sind.

Wer einen Faible für solche Lost Spots hat sollte auch das Airplane Graveyard Bangkok googlen.

Chiang Mai

Eins gleich vorweg – Chiang Mai war unser Lieblingsort in Thailand. Wir haben uns schon bei der Ankunft so wohl gefühlt. Die Leute sind dort unfassbar nett und hilfsbereit.

Wir sind also nach 12 Stunden Nachtzug dort angekommen und waren alle verdammt müde, denn geweckt wurden wir schon gegen 5 und die Nacht war dank eines Schnarchers neben uns eher so lala.

Da wir erst um 14 Uhr in unser Hotel konnten sind wir mit zwei deutschen, welche wir im Zug kennengelernt haben noch durch Chiang Mai gelaufen.

Die Stadt ist wunderschön aufgebaut.

Der Stadtkern, welcher die Altstadt ist, wird durch ein Quadrat, in Form eines Flusses, eingeschränkt. Das seht ihr auch direkt auf der Karte. Im inneren dieses Quadrats gibt es unzählige Restaurants und Bars mit tollen Angeboten

Wie kommt man nach Chiang Mai

Von Bangkok aus sind wir mit dem Nachtzug nach Chiang Mai gefahren.

Von meiner letzten Thailand Reise 2015 hatte ich den Nachtzug in keiner guten Erinnerung. Dieses mal haben wir bei 12go.asia online Bilder anschauen können um welche Art Zug es sich handelt und ich wurde wirklich sehr positiv überrascht. Der Zug war sowas von sauber. Alle halbe Stunde wurde durchgewischt und sogar die Toiletten waren sauber. Der Onlinepreis bei der thailändischen Eisenbahngesellschaft war übrigens identisch mit dem Preis wenn wir vor Ort erst gebucht hatten.

Die Fahrt in den Norden dauert ca. 12 Stunden aber wie der Name schon sagt über Nacht. Die Mitarbeiter klappen euch die Betten aus und es gibt Decken und Kissen. Tipp: Zieht was warmes an im Zug herrscht eine Eiseskälte ..

Ihr könnt Chiang Mai auch mit diversen Bussen, sowie mit dem Flugzeug erreichen.

Sehenswürdigkeiten Chiang Mai

Viele angebotene Touren sind in Chiang Mai extrem teuer, manches davon lohnt sich aber auch. Und für Leute die auf ihr Budget achten müssen, gibt es auch einige Empfehlungen die gar nichts beziehungsweise nur wenig kosten.

Elephant Sanctury

Bei diesem Ausflug haben wir lange überlegt ob wir s wirklich machen sollen, da der Ausflug echt sehr sehr teuer ist. Wir haben 50€ pro Person für den halben Tag bezahlt. ABER kein Geld hat sich bisher so sehr gelohnt wie hier!

Wir wurden direkt an unserem Hotel abgeholt und sind mit einem MiniVan etwas außerhalb gefahren. Wir hatten Glück und waren eine recht kleine Gruppe von 8 Leuten (wir waren Nachmittags dort – morgens soll es noch voller sein).

Dort angekommen haben wir mittels PowerPoint Präsi ein paar Infos erhalten. Unter anderem ging es um Verhaltensregeln aber vor allem auch um den Fakt der Tierquälerei bei diversen „Elephant Riding“- Attraktionen.

Die Sanctuary in der wir waren hat uns erklärt, dass sie 20.000 EURO(!) zahlen müssen um einen Elefant aus dem Zirkus (oder so einem Riding- Ding) „freizukaufen“. Wow- da war ich wirklich platt und plötzlich klangen die 50€ wie Peanuts.

Nach der Einweisung mussten wir alle in Kleider von dort schlüpfen. Diese sind nicht schön und stinken, aber sie sind gewohnt für die Elefanten und somit super. Wir sind ein paar Meter raus gelaufen auf einen großen Platz wo wir die Elefanten füttern durften. Ich war anfangs echt super ängstlich – ich mein die Tiere sind halt schon riesig. Einer der Pfleger kam dann direkt angelaufen und hat mich mehr oder weniger gezwungen nicht mehr so zu pienzen 😀

Die Elefanten haben übrigens eine unfassbar dicke Haut, wenn man sie nur „streichelt“ merken die Elefanten nichts, daher ist es völlig ok Ihnen auf den Bauch zu „hauen“.

Diese Erfahrung war auf jedenfall KRASS und SCHÖN und WICHTIG, denn danach sind wir mit den Elefanten baden gegangen. Wer zu dem Zeitpunkt nicht ein wenig Vertrauen aufgebaut hat verliert. Im Schlammbecken liegen die Elefanten rum und spielen und man muss echt vorsichtig sein während man sie wäscht. Das Schlammbecken besteht natürlich nicht nur aus Schlamm. Die Elefanten entleeren gerne mal Ihren Darm während sie sich bei Ihrem Peeling entspannen…

Also ging es im Anschluss in das nächste Becken (auch eine braune Supper aber doch ein wenig klarer) um die Tiere (und uns) abzuwaschen.

Dabei hatten die Elefanten übrigens immer die Möglichkeit zu gehen. Keiner wird gezwungen liegen zu bleiben. Ein Elefant hatte beispielsweise gar keine Lust auf Baden und ist direkt wieder raus gelaufen, ein anderer wollte regelrecht gar nicht mehr raus 😀

Nach einer ECHTEN Dusche für die Menschen konnten wir dort noch in den Pool springen und von dort aus die Elefanten beobachten. Einfach magisch!

Außerdem gab es noch Essen inklusive, in traditionell Stiel konnte man sich nach eigenem Geschmack eine Nudelsuppe beziehungsweise ein oder mehere Nudelgericht zubereiten. Die Erfahrung war wirklich unglaublich und auch die Einrichtung können wir euch guten Gewissens Empfehlen, da der Umgang mit den Elefanten von Seiten der Mitarbeiter wirklich sehr gut war. Alle Infos zur Maerim Elephant Sanctury findet ihr auf deren Homepage.

Ihr könnt dort übrigens auch als Freiwillige arbeiten, wenn ihr etwas Zeit mitbringt (4 Wochen). Infos dazu findet ihr ebenfalls auf der Homepage.


Doi Inthanon Nationalpark

Einen Roller mieten könnt ihr in Chiang Mai an jeder Ecke und vermutlich auch in eurem Hotel. Wir haben für den Ganzen Tag 200 Baht also ca. 6 Euro bezahlt. Tanken müsst ihr natürlich selbst aber das Benzin ist in Thailand sehr preiswert. Wir haben für 2,50€ getankt und haben es bis hoch auf den Berg geschafft (und wären sogar fast wieder ganz heim gekommen). Um den Berg ohne Mühen hoch zu kommen (zu zweit) kann ich euch den 125er CLICK Roller empfehlen.

Die Strecke bis zum Nationalpark ist nicht zu unterschätzen. Ihr werdet von der Innenstadt aus eine gute Stunde bis zum Eingangsbereich brauchen. Bis zum höchsten Punkt sind es 109 Kilometer und somit gute zwei Stunden.

Bedenkt bitte, dass es oben sehr kalt sein wird. Ich hatte 2 Pullover an und hab trotzdem gefroren wie verrückt.

Ihr werdet auf dem Weg ganz nach oben etliche Wasserfälle finden. Die sind auch ausgeschrieben und wirklich sehenswert.

Noch vor dem ersten Wasserfall kommt ihr an eine Art Mautstation um die Gebühr zu zahlen (ziemlich happig – 200 Baht pro Person). Kurz danach kommt schon wieder eine Station an der euch noch Geld abgeknöpft wird für den Roller.

Der Besuch ist definitiv lohnenswert aber auch definitiv anstrengend!


Doi Suthep Nationalpark

Dieser Nationalpark liegt direkt am Chiang Mai Zoo. Ihr könnt entweder ein GRAB buchen oder die roten Vans nutzen (die fahren gefühlt alle in die Richtung).

Vom Zoo aus müsst ihr zwischen 5 und 10 Minuten laufen bis Ihr am Wasserfall ankommt. Dieser ist ehrlich gesagt nicht sooo spektakulär aber das „Becken“ weiter unten ist wunderschön und erinnert an einen natürlichen Whirlpool.

Da ich super sportlich bin (nicht!) sind wir natürlich noch auf den Berg hoch geklettert. Der Weg ist nicht weit aber verdammt anstrengend weil ihr teils klettern müsst. Von oben habt ihr einen wunderbaren Blick über die gesamte Stadt und seht auch wo der Wasserfall „her kommt“.

Wenn ich es geschafft hab schafft es vermutlich jeder 😀 Also hoch da!

Yoga im Park

Ein weiterer Tipp, was ihr mit kleinen Budget unternehmen könnt, sind die kostenlosen Yoga Stunden in Chiang Mai. Da das Ganze im Freien stattfindet, wird es nur bei gutem Wetter stattfinden. Die Termine findet ihr auf Facebook, checkt auch unbedingt bevor ihr losgeht nochmal ob die Yogaklasse tatsächlich stattfindet.

Essen in Chiang Mai

In der Innenstadt von Chiang Mai gibt es viele kleine Restaurants die definitiv zum verweilen einladen, unser absolutes Highlight war essentechnisch allerdings das Hummus Restaurant am östlichen Stadtrand. Super lecker, super günstig und auch für Vegetarier sehr gut geeignet.

Chiang Rai

Nach Chiang Rai sind wir ehrlich gesagt nur wegen einem Fußballspiel gefahren. Trotzdem hat uns Chiang Rai wirklich gut gefallen, auch wenn unsere Unterkunft etwas außerhalb des Stadtkerns war.

Wie kommt man nach Chiang Rai

Wir sind von Chiang Mai aus mit dem Green Bus gefahren. Die Buchung konnte über die Green Bus App getätigt werden und einfach im nächsten 7 eleven bezahlt werden. Etwa drei Stunden braucht ihr mit dem Bus von Chiang Mai nach Chiang Rai. Züge fahren nicht nach Chiang Rai, als alternative könnt ihr allerdings auch nach Chiang Rai fliegen.

Sehenswürdigkeiten in Chiang Rai

White Temple

In Chiang Rai könnt ihr den White Temple besuchen. Das ist definitiv der beeindruckendste Tempel den ich bisher gesehen habe. Er liegt zwar etwas außerhalb, ist aber für einen fairen Preis mit GRAB zu erreichen, wer allerdings noch ein paar Baht sparen will, kann auch von der Chiang Mai Bus Station mit dem lokal Bus fahren. Fragt dort einfach bei den bisschen abgeranzteren Bussen nach, euch wird der richtige Bus gezeigt. Wenn ihr von dort wieder zurück fahren wollt, müsst ihr einfach zurück auf die Hauptstraße, rechter Hand findet ihr ein kleines Häuschen von dem regelmäßig Busse abfahren.

Night Market

Die Nachtmärkte sind in Thailand wohl so beeindruckend wie sonst nirgends (zumindest haben wir bisher nichts vergleichbares gesehen). Haltet unbedingt die Augen offen oder fragt die Einheimischen wann wo welcher Markt ist. Irgendeiner ist immer 😉

Wir waren dort wohl auf dem größten Markt, welcher am Wochenende stattfindet.

Neben zahlreichen Essensständen gibt es dort auch Haarschmuck oder Kleidung zu kaufen.

Basics sind manchmal das beste. Das war dort auch so, wir haben Reis gegessen der in Form eines Lollis verkauft wird. Der Reis wird irgendwie in Ei getunkt und kurz angebraten. Leute Leute, so was gutes hab ich selten gegessen.

Auf den Märkten gibt es übrigens auch Massagen, wenn ihr eine möglichst günstige abstauben wollt, ist das der richtige Ort.

Tonsai Beach


Ganz vom Norden ging es für uns dann in den Süden um noch etwas Zeit am Meer zu haben. Unser Flug ging super früh morgens also hatten wir noch was vom Tag (was wir auch gebraucht haben). Unser Hotel war nicht in Krabi sondern am „Tonsai Beach“. Das ist zwar auf dem Festland, ihr kommt aber nur mit einem Boot dorthin. Dieser Ort sollte uns noch viele Nerven kosten …

Eins vorweg – mir hat es gar nicht gefallen, daher wird der Artikel kürzer.

In Tonsai gibt es 5-6 kleine Hotels die eigentlich alle aus Hütten bestehen. Dort werden super viele Drogen genommen – das war auch der Grund wieso ich es so schrecklich fand. Wie ihr euch sicher vorstellen könnt ist der Abschnitt sehr klein. Der Strand war voller Müll und einkaufen ist auch nicht so easy. 7- Eleven gibt’s da leider keinen!

Wir haben bei Mama Chicken gegessen, das war sehr lecker und preiswert.

Für Leute die gerne klettern ist der Ort dort sicher traumhaft, da es Sicherungen in den Felsen bereits gibt und ihr euch das Equipment vor Ort leihen könnt.

Die Rückfahrt zum „echten“ Festland hat sich für uns als wahnsinnig schwierig gestaltet. Die Boote fahren erst ab 8 Gästen. Da wir in der Regenzeit also Off- Season dort waren waren aber in ganz Tonsai höchstens 30 Leute ..

Wir haben Stunden gewartet – aber es kamen keine weiteren Gäste die abreisen wollten. Also mussten wir durch den Wald, über Stock und Stein bis zur nächsten Bucht laufen (Weltklasse mit Gepäck sag ich euch) um dort ein Boot zu erwischen. Die Bucht nebenan ist belebter und dort sind sehr viele Touristen auch für Tagesausflüge.

Meine Empfehlung: Nehmt ein Hotel auf dem „echten“ Festland wie zum Beispiel das „Krabi Forest Homestay“ und macht nur einen Tagesausflug. Landschaftlich lohnt sich das ganze schon. 3 Buchten gibt es hier die von Klippen vom Festland abgeschottet sind. Wer baden will sollte nach Raillay gehen. Dort gibt es zwei schöne Strände die leicht erreichbar sind und von denen man auch gut wieder aufs Festland kommt. Wer auf Klettern steht sollte dann doch an den Tonsai Beach.

Mit den Mücken war es hier übrigens besonders schlimm. Vor Ort hatte ein Schweizer solche Spiralen dabei, die haben die Tierchen echt gut abgehalten. Hab euch mal ein Beispiel rausgesucht:


Krabi

Wir haben nicht direkt in Krabi City gewohnt sondern am Strand. Die Gegend nennt sich Ao Nang. Dort gibt es viele kleine Geschäfte und auch Märkte und zwei Strände

Wie kommt man nach Krabi?

Krabi verfügt über einen Flughafen, wir haben aus dem Norden die Flugverbindung gewählt. Wenn ihr in Krabi am Flughafen ankommt lasst euch nicht von den Taxifahrern abziehen, sondern lauft zum Ausgang des Parkplatzes. Von dort fahren Busse und kleine Sprinter ab, die wesentlich preiswerter sind und euch in die Stadt beziehungsweise an den Strand bringen.

Züge fahren in dieser Region leider keine, es gibt aber Busverbindungen die ihr bei 12go.asia finden könnt.

Was kann man in Krabi machen?

Krabi ist nicht gerade eine vielseitige Region in der ihr sehr viel unternehmen könnt. Hier liegt der Fokus definitiv auf den Stränden. Hier kann man also ein paar Tage entspannen und abschalten. Ein Tagesausflug zum Raillay Beach sollte ihr aber definitiv ins Programm aufnehmen. Von beiden Stränden in Ao Nang könnt ihr mit kleinen Booten rüber an die Buchten fahren, diese Fahren nur wenn 8 Personen im Boot sitzen. Der Preis liegt bei etwa 100 Baht pro Person.

Phuket

Phuket war definitiv abenteuerlich was die Preise angeht und somit unser absoluter FLOP. Da ich vor einigen Jahren schon auf den östlichen Inseln war (Koh Samui, Koh Tao,..) wollte ich dieses mal die andere Richtung sehen. Großer Fehler! Phuket ist die reichste Provinz in Thailand und das merkt man. Taxi fahren ist schweine teuer, sodass wir nach unserer Ankunft mit dem Gepäck lieber 3 Kilometer gelaufen sind.

Unser Hotel war in „Patong Beach“, das ist eine der meist besuchten Gegenden auf Phuket. Durch die Partymeile dort ist Patong für die Australier das was für uns deutschen Mallorca ist.

Essen gehen ist leider auch gar nicht so günstig aber die Straßenstände machen sehr gutes essen was preislich noch im Rahmen ist.

Aktivitäten gibt es hauptsächlich in Phuket Stadt. Dahin kommt ihr gut mit dem Localbus für wenig Geld, sucht dafür einfach auf Google Maps die Patong Bus Station am Ende des Patong Beach. Nach ca. einer Stunde kommt ihr dort an und könnt euch dann in der Stadt ein GRAB zum Wunschort nehmen. Das haben wir aber nicht gemacht weil es an dem Tag viel zu warm war. Wir sind dann zur Mall und waren ein bisschen bummeln 😀

Am anderen Ende des Patong Beach und am Anfang der Partystrasse ist übrigens auch die Haltestelle des Smart Busses, der die Küste entlang fährt. Route, Abfahrtszeiten und Preise findet ihr hier.

Der Strand in Patong war allerdings wirklich sehr schön bis auf den einen Tag wo unzählige tote Fische angespült wurden. Dementsprechend lagen wir fast eine ganze Woche nur am Meer.


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